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Österreichischer Spielepreis | ||
Das "SPIEL DER SPIELE 2005" wurde am Dienstag, 23. August 2005 um 10 Uhr von der Spielekommission der Wiener Spiele Akademie während einer Pressekonferenz in der Wiener Wirtschaftskammer bekannt gegeben.
TRANS EUROPA Die Spieler beginnen jede Runde mit fünf verschiedenen
farbigen Stadtkarten und 13 Punkten. Der Spieler am Zug baut entweder
zwei einfache oder eine doppelte Schiene, entlang der Linien. Bei seinem
Startstein beginnt er zu legen und alle neu gelegten Schienen müssen mit
dem Startstein in Verbindung sein. Hat ein Spieler alle fünf Städte
seiner Stadtkarten verbunden, endet die Runde. Die anderen Spieler
verlieren je einen Punkt für die ihnen noch fehlenden Schienen. Dann
beginnt eine neue Runde mit neuen Stadtkarten. Das Spiel endet, wenn ein
Spieler seine Punkte verbraucht hat. TRANS EUROPA IST DAS „SPIEL DER SPIELE“ Im Namen der Wiener Spiele Akademie möchte ich Sie herzlich bei der Präsentation des „Spiels der Spiele“ und der „Spiele Hits“ des heurigen Jahrganges begrüßen. Wir haben die heißesten Tage des Jahres – hoffentlich – hinter uns und stehen wieder am Beginn jener fünften Jahreszeit, die von uns „Spieleverrückten“ stets am meisten herbeigesehnt wird, der „Spielezeit“. Einige interessante Befunde der letzten Monate lasen darauf schließen, dass es offensichtlich immer mehr Menschen so geht und das Spielen zum fixen Bestandteil ihrer Freizeitkultur geworden ist: So ermittelte eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Imas im Zuge einer Analyse österreichischer Freizeitgewohnheiten, dass bereits 21 Prozent unserer Mitbürger regelmäßig zu Brett- und Kartenspielen greifen, quer durch alle Altersgruppen. Das bekommt auch der Handel zu spüren. Während zahlreiche Branchen klagen, lag der österreichische Spiele- und Spielwarenhandel zuletzt mit einem Zuwachs von rund 7 Prozent heuer an der Spitze der Halbjahresstatistik. Und schließlich erzielte auch das seit zwei Jahrzehnten bestehende Österreichische Spielefest mit über 70.000 Besuchern im vergangenen Herbst einen tollen neuen Rekord. Ich darf Sie schon jetzt einladen, sich vom 18. bis zum 20. November im Austria Center wieder ein persönliches Bild davon zu machen, mit welchem Enthusiasmus die Menschen spielen. Die Zeichen stehen also auf Erfolg. Und die Spieleindustrie hat heuer das Ihre dazu getan, dass die erfreuliche Nachfrage auch mit erfreulichen Produkten befriedigt werden kann. Selten hatten wir in der Spielekommission einen Jahrgang zu bewerten, der so viele neue Systeme und Ideen, so viele unterschiedliche, schwer zu vergleichende Ansätze hervorgebracht hat. Das Spektrum reicht von aufwändigen Fantasy-Strategiespielen bis zu innovativen Laufspielen in bester Mensch ärgere dich nicht-Tradition, vom bezaubernden Kinderspiel bis zum DVD-Brettspiel für die nächste Party. Sie werden unter den Spiele Hits Diamanten und Edelsteine finden, Wildwest-Szenarien und ozeanische Abenteuer. Und wir haben mit Ronald Hofstätter einen österreichischen Autor unter den Preisträgern, der wohl eines der entzückendsten Kinderspiele der letzten Jahre entwickelt hat. Generell merken wir in der Spiele Akademie das große Bemühen der Verlage, die vielen unterschiedlichen Zielgruppen von Brett- und Kartenspielen ihren Bedürfnissen entsprechend zu bedienen. Der Einstieg ins Spielen wird dem Konsumenten dabei so leicht wie möglich gemacht. Sehen Sie sich beispielsweise an, mit wieviel Kreativität heute oft an die Gestaltung von Spielregeln herangegangen wird. Lassen Sie mich nun noch ein paar Worte zum heurigen Spiel der Spiele „Trans Europa“ sagen. „Trans Europa“ ist für mich ein Paradebeispiel dafür, mit welch einfachen Mitteln ein Spiel beachtliche taktische Tiefe erreichen und zugleich einen unglaublichen Wiederspiel-Reiz entfalten kann. Wenn Sie einmal ihre ersten fünf Städte mit Ihren Schienen und jenen ihrer Mitspieler verbunden haben, kommen Sie von diesem Spiel einfach nicht mehr los. Dass wir uns dabei in unserem Lebens- und Wirtschaftsraum Europa bewegen – und das nicht mit dem Auto, sondern mit der Eisenbahn – macht die Sache aus meiner Sicht noch sympathischer. Schon jetzt mein großes Kompliment an den Autor Dr. Franz-Benno Delonge und den Winning Moves-Verlag. Ehe ich an Herrn Schellenbauer zur Vorstellung der Spiele Hits weitergebe, noch ein Satz in eigener Sache. Wir feiern heuer mit dem österreichischen Spielepreis unser erstes kleines Jubiläum; er wird zum fünften Mal vergeben. Ich darf an dieser Stelle allen Beteiligten sehr herzlich danken:
Allen Spielerinnen und Spielern, die uns via Internet ihre Vorschläge
machen, Dipl.Ing.
Dagmar de Cassan |
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